STIWA Lehrlinge in „Hollywood“

STIWA Lehrlinge in „Hollywood“

10. September 2015

Vom 25. bis 26. August 2015 fand die alljähr­li­che Exkur­si­on der Lehrlin­ge im zweiten Lehrjahr statt. Das KTM-Werk, Kartfah­ren und der Besuch in der Bavaria Filmstadt bilde­ten eine gelun­ge­ne Kombi­na­ti­on aus Motor­sport und münch­ner „Holly­wood“.

„Ready to race“

Am Diens­tag, 25.08.2015 machten sich 31 Lehrlin­ge aus dem zweiten Lehrjahr auf den Weg zur KTM Motor­rad AG mit Sitz in Mattig­ho­fen. Das Unter­neh­men produ­ziert und entwi­ckelt rennsport­taug­li­che Offroad- und Street-Motor­rä­der. Bei einer Werks­be­sich­ti­gung erfuh­ren die Lehrlin­ge inter­es­san­te Fakten. Beispiels­wei­se werden die Produk­te weltweit an über 1.700 eigen­stän­di­ge Händler und Impor­teu­re vertrie­ben. Seit Jahrzehn­ten engagiert sich KTM erfolg­reich im Rennsport. Gemäß seiner Philo­so­phie „Ready to race“ übernimmt das Unter­neh­men Erkennt­nis­se aus dem Motor­sport direkt in die Serien­pro­duk­ti­on. Neben der Unter­neh­mens­ge­schich­te wurde der neues­te Rennsport-Image­film präsentiert.
Zudem besich­tig­ten die Lehrlin­ge und ihre Beglei­ter die Monta­ge­hal­le. Sie konnten live die Produk­ti­on – vom ersten bis zum letzten Teil – miter­le­ben. Alle bei KTM produ­zier­ten Motorä­der sind auftrags­be­zo­gen, es wird kein Exemplar auf Lager herge­stellt. Nach dem Zusam­men­bau­en werden alle einzeln getes­tet, verpackt und im Anschluss sofort verschickt.
Im Anschluss an die Führung durch die Monta­ge­hal­le gab es einen kurzen Einblick in die Lehrlings­aus­bil­dung. „Es war inter­es­sant einmal eine andere Lehrwerk­statt zu sehen. Einige Berufs­grup­pen hatten die Aufga­be ein Motor­rad Teil für Teil zu zerle­gen und wieder zusam­men­zu­bau­en“, erzählt Patrick Bammer, Metall­tech­ni­ker Maschinenbau.
Nächs­ter Programm­punkt war Kartfah­ren im Kartpa­last Funpark Bergkir­chen. Dort konnten die Lehrlin­ge ganz nach dem KTM Motto „Ready to race“ ihre Rennfahr­küns­te unter Beweis stellen. Das beson­de­re dabei, bei den Karts handel­te es sich um Elektro­karts, was für die meisten eine neue Erfah­rung war. Die Strecke hat eine Länge von rund 450 Meter und ist zwischen sechs und acht Meter breit. Für guten Grip in den Kurven hat die Bahn einen extra Rennbelag.
Den Abend durften die Lehrlin­ge frei nach Lust und Laune gestal­ten. Während einige gemein­sam einen netten Abend im Zimmer verbrach­ten zogen andere durch die Stadt und erforsch­ten das münch­ner Nachtleben.

… und Action!

Am zweiten Tag schwenk­te die Exkur­si­on vom Motor­sport zum kultu­rel­len Teil über. Ausflugs­ziel war die Bavaria Filmstadt in München. Die vierstün­di­ge VIP-Führung bot viele Möglich­kei­ten die Welt von Film und Fernse­hen zu entde­cken. Beispiels­wei­se konnten die Lehrlin­ge eine Live-Sendung beobach­ten und wurden durch diver­se Kulis­sen geführt. Darun­ter war auch das Gallier­dorf aus Asterix und Obelix oder das U‑Boot aus dem Film „Das Boot“. Bei manchen Kulis­sen durften sie selbst in die Rolle schlüp­fen und einzel­ne Szenen spielen. Die DVDs konnten sie im Anschluss als Erinne­rung mit nach Hause nehmen. Zudem durften sie auf dem Rücken eines Glücks­dra­chen fliegen, an den echten Drehor­ten berühm­ter Kinofil­me stehen und erfuh­ren, welche Tricks die Macher von Film und Fernse­hen einsetzen.
Ein weite­res beson­de­res Erleb­nis war der Besuch des 4D-Kinos. Exklu­siv für Bavaria kreierte Micha­el Bully Herbig in Zusam­men­ar­beit mit der Filmstadt einen eigenen Film. Der Guide – selbst Schau­spie­ler – infor­mier­te über die Entste­hung des Films z.B. wie das Filmset ausge­stat­tet war oder Visual Effects einge­setzt wurden. Durch das moder­ne Sound­sys­tem und die Spezi­al­ef­fek­te sitzt man nicht nur vor der Leinwand sondern ist mitten im Gesche­hen, wenn Lissi vor zwei Kammer­jä­gern flüch­tet. Der Besuch im Bully­ver­sum, bilde­te den Abschluss der Exkur­si­on. Im Foyer stand eine lebens­gro­ße Anima­tro­nic von Micha­el Bully Herbig und gab wichti­ge Infos über die rund 1.500 m² Bully-Welt. Am frühen Nachmit­tag traten die Lehrlin­ge mit ihren Betreu­ern nach zwei erleb­nis­rei­chen Tagen die Heimrei­se an. „Wir haben uns schon sehr auf den Ausflug gefreut und es hat richtig viel Spaß gemacht. Beson­ders die Bavaria Filmstadt ist ein Ausflugs­ziel, wo man so schnell nicht wieder hinkommt“, erzählt Melli­sa Fuchs, Bürokauffrau.

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