Besuch der Lebenshilfe Vöcklabruck

Besuch der Lebenshilfe Vöcklabruck

25. Januar 2017

Seit Oktober 2015 arbei­tet STIWA mit der Werkstät­te Vöckla­bruck der Lebens­hil­fe OÖ zusam­men, die mithil­fe einer spezi­ell angefer­tig­ten Vorrich­tung Nuten­stei­ne mit Schaum­stoff bekle­ben. Am 23. Jänner besuch­te die Arbeits­grup­pe den Stand­ort Attnang, um zu sehen, wofür ihre ferti­gen Teile einge­setzt werden. 

In der Werkstät­te der Lebens­hil­fe werden verschie­de­ne Arbei­ten für Menschen mit Beein­träch­ti­gung zur Verfü­gung gestellt. Dabei soll auch mit Partnern aus der Wirtschaft eine Koope­ra­ti­on entste­hen. Als sozial einge­stell­ter Betrieb arbei­tet STIWA nun seit fast zwei Jahren mit der Werkstät­te in Vöckla­bruck zusam­men. Im Auftrag von STIWA bekle­ben die Mitar­bei­ter der Lebens­hil­fe Nuten­stei­ne mit Schaum­stoff. Dafür wurden von der Holzgrup­pe eigens angefer­tig­te Schablo­nen fabri­zert, um den Schaum­stoff exakt auf die Nuten­stei­ne platzie­ren zu können, denn auch hier gilt die Prämis­se genaue und quali­täts­vol­le Arbeit zu liefern. Bereits rund 100.000 Stück wurden von acht Perso­nen der Holzgrup­pe mit großer Begeis­te­rung herge­stellt. Bei STIWA werden die ferti­gen Nuten­stei­ne als flexi­ble Befes­ti­gungs­ge­win­de in der Profil­tech­nik verwen­det.

Nicht die Natur, sondern die Gesellschaft macht aus Menschen mit Beeinträchtigung Behinderte

In unserer Gesell­schaft definiert sich der Selbst­wert stark über die eigene Arbeits­leis­tung. Durch diese Tätig­keit, welche beina­he von allen selbst­stän­dig ausge­führt werden kann, wird das Selbst­be­wusstein und Vertrau­en in die eigene Geschick­lich­keit gestärkt. Etwa sechs von 1.000 Menschen leben mit einer Beein­träch­ti­gung des Gehirns oder des Zentral­ner­ven­sys­tems. Die Lebens­hil­fe setzt sich dafür ein, dass die Gesell­schaft Menschen mit Beein­träch­ti­gun­gen als gleich­be­rech­tigt anerkennt. „Die Lebens­hil­fe beglei­tet und fördert in Oberös­ter­reich ca. 1.700 Menschen mit intel­lek­tu­el­ler Beein­träch­ti­gung in mehr als 80 Einrich­tun­gen. Diese umfas­sen die Berei­che mobile Frühför­de­rung und Famili­en­be­glei­tung, Kinder­gär­ten, Horte, Arbeit bzw. Beschäf­ti­gung und Wohnen. Wir möchten uns bei STIWA für die Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit recht herzlich bedan­ken. Es würde uns freuen, auch künftig zu koope­rie­ren“, sagt Werkstät­ten­lei­te­rin Eva Ritt. „Beson­ders freut es uns auch, dass wir schon zweimal zu einer Betriebs­be­sich­ti­gung mit anschlie­ßen­der Jause einge­la­den wurden. Das war ein motivie­ren­des Highlight für alle“, so Stefan Kohlböck, Sigi Schmid­bau­er, Manue­la Adamec und Sylvia Broeckx, Betreu­er der Holzgrup­pe.

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