STIWA Group investierte 45 Millionen Euro in den Standort Oberösterreich

STIWA Group investierte 45 Millionen Euro in den Standort Oberösterreich

27. Juli 2018

Auf ein erfolg­rei­ches Geschäfts­jahr blicken die STIWA-Geschäfts­füh­rer Peter und Rapha­el Sticht zurück: Das Famili­en­un­ter­neh­men mit Sitz in Attnang-Puchheim erziel­te im vergan­ge­nen Geschäfts­jahr 2017/2018 (01. Juli 2017 – 30. Juni 2018) einen Umsatz von 255 Millio­nen Euro. Das entspricht einer Steige­rung von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjah­res­um­satz von 207 Millio­nen Euro. Auch die Mitar­bei­ter­zahl erreich­te mit 1.810 Beschäf­tig­ten einen neuen Höchst­stand (per 30. Juni 2018). 95 Prozent der Mitar­bei­ter sind in Oberös­ter­reich beschäf­tigt. Die Export­quo­te lag bei mehr als 70 Prozent.

Aufbau­end auf die gute Entwick­lung der vergan­ge­nen Jahre setzte die STIWA Group im Geschäfts­jahr 2017/2018 ihren Wachs­tums­kurs fort:

  • Der Maschi­nen- und Anlagen­bau, das Kernge­schäft der Unter­neh­mens­grup­pe am Stand­ort Attnang-Puchheim, war auch dieses Jahr mit 141 Millio­nen Euro der umsatz­stärks­te Geschäfts­be­reich (55 Prozent des Gesamt­um­sat­zes). Im laufen­den Wirtschafts­jahr ist der Geschäfts­be­reich bereits voll ausge­las­tet.
  • Der zweit­größ­te Geschäfts­be­reich, die Produk­ti­on von Automo­ti­ve-Kompo­nen­ten am Stand­ort Gampern, erziel­te im vergan­ge­nen Jahr mit einem Umsatz von 87 Millio­nen Euro ein neues Rekord­ergeb­nis. Das ist unter anderem auf die starke Steige­rung der Abruf­zah­len bei Getrie­be­bau­grup­pen zurück­zu­füh­ren.
  • Mit dem neuen Geschäfts­be­reich Mecha­tro­ni­sche Syste­me erwei­ter­te die STIWA Group ihre Geschäfts­tä­tig­keit und baut ihre Kompe­ten­zen in den Berei­chen Serien­pro­duk­ti­on sowie mecha­tro­ni­sche Handling‑, Zuführ- und Trans­fer­sys­te­me aus.

Investitionen am Standort Oberösterreich

Im Geschäfts­jahr 2017/2018 inves­tier­te die STIWA Group insge­samt 45 Millio­nen Euro. Jeweils die Hälfte entfiel auf den Ausbau der Stand­or­te sowie auf Maschi­nen bzw. Betriebs- und Geschäfts­aus­stat­tung:

  • Am Stand­ort Gampern wird aktuell eine 10.000 Quadrat­me­ter große Werks­hal­le sowie ein Büro für den neuen Geschäfts­be­reich Zerspa­nungs­zen­trum bezogen. Neun zusätz­li­che Zerspa­nungs­ma­schi­nen wurden angekauft.
  • Am Haupt­sitz in Attnang-Puchheim wurden im Dezem­ber 2017 die ersten beiden Trakte des neuen Büroge­bäu­des bezogen. Der dritte Trakt mit 380 Arbeits­plät­zen wird bis zum ersten Quartal 2020 fertig­ge­stellt sein. In Summe stehen dann in diesem Gebäu­de 700 neue Büroar­beits­plät­ze zur Verfü­gung.
  • Mit dem Bau einer weite­ren, 8.000 Quadrat­me­ter großen Monta­ge­hal­le in Attnang-Puchheim bis zum dritten Quartal 2019 werden zusätz­li­che Kapazi­tä­ten für den Anlagen­bau geschaf­fen.

„Die stabil hohe Nachfra­ge unserer Kunden in allen Geschäfts­be­rei­chen und die gute Konjunk­tur­la­ge haben es uns in den vergan­ge­nen Jahren ermög­licht, wichti­ge Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen zu tätigen und unsere Stand­or­te auszu­bau­en. Einen beson­de­ren Stellen­wert nehmen unsere oberös­ter­rei­chi­schen Stand­or­te in Attnang-Puchheim und Gampern ein“, sagt Peter Sticht, Geschäfts­füh­rer STIWA Holding GmbH.

Die STIWA Group erwar­tet auch in den kommen­den Jahren eine weltweit steigen­de Nachfra­ge nach Automa­ti­ons­lö­sun­gen. Um die von den Kunden avisier­ten und bestell­ten Aufträ­ge zu decken, ist der weite­re Aufbau von Ressour­cen entschei­dend. Das erfor­dert nicht nur Inves­ti­tio­nen in Gebäu­de und Anlagen, sondern an allen Stand­or­ten einen Zuwachs von quali­fi­zier­ten Mitar­bei­tern.
„Um unser weite­res Wachs­tum abzusi­chern, forcie­ren wir ganz gezielt unsere Anstren­gun­gen im Perso­nal­auf­bau. Wir setzen dabei auf eine hochwer­ti­ge Lehrlings­aus­bil­dung und inten­si­vie­ren unsere Bemühun­gen, die Attrak­ti­vi­tät von techni­schen Berufen noch deutli­cher hervor­zu­he­ben“, sagt Rapha­el Sticht, Geschäfts­füh­rer STIWA Holding GmbH.

STIWA intensiviert Bemühungen zur Qualifizierung und Gewinnung neuer Fachkräfte

Obwohl junge Menschen mit einer techni­schen Ausbil­dung beste Chancen auf einen Arbeits­platz mit Zukunft haben, ist der Fachkräf­te­man­gel in allen techni­schen Berei­chen spürbar, begin­nend bei Lehrlin­gen bis hin zu Absol­ven­ten von Fachhoch­schu­len und Univer­si­tä­ten. „Der Schlüs­sel liegt daher einer­seits in der Ausbil­dung von quali­fi­zier­ten Fachkräf­ten, anderer­seits müssen wir mehr Freude an Technik vermit­teln – und das so früh wie möglich“, sagt Rapha­el Sticht. STIWA will daher mit einer attrak­ti­ven Lehraus­bil­dung sowie mit unter­schied­li­chen Maßnah­men die Begeis­te­rung für techni­sche Berufe erhöhen:

  • Attrak­ti­ver Lehrlings­aus­bil­der: Um den Bedarf an Fachkräf­ten zu decken setzt die STIWA Group seit fast 40 Jahren auf Lehrlings­aus­bil­dung, seit vielen Jahren im firmen­ei­ge­nen Ausbil­dungs­zen­trum in Attnang-Puchheim. Dabei hat das Unter­neh­men die Zahl der neu aufge­nom­me­nen Lehrlin­ge konti­nu­ier­lich erhöht: Heuer begin­nen 57 Jugend­li­che ihre Ausbil­dung bei STIWA. Ab Herbst 2018 sind damit 170 Lehrlin­ge bei STIWA in Ausbil­dung.
    Insge­samt wurden in der STIWA Group bisher mehr als 700 junge Menschen zu Fachar­bei­tern ausge­bil­det. Rund 60 Prozent der bisher ausge­bil­de­ten Lehrlin­ge sind nach wie vor bei STIWA tätig – und das teils in führen­der Positi­on.
  • Umfas­sen­de Ausbil­dungs-Koope­ra­tio­nen: Die STIWA Group vertieft öster­reich­weit ihre Koope­ra­tio­nen mit Schulen, FHs und Univer­si­tä­ten. Als langjäh­ri­ger Partner stellt das Unter­neh­men beispiels­wei­se der HTL Vöckla­bruck für ihren neuen Zweig Mecha­tro­nik neues techni­sches Lehr-Equip­ment zur Verfü­gung. An der Fachhoch­schu­le Wels wird ein mit 15.000 Euro dotier­tes Stipen­di­um für das Bache­lor­stu­di­um Automa­ti­sie­rungs­tech­nik ausge­lobt.

STIWA setzt Internationalisierungskurs fort

Die STIWA Group hat in den vergan­ge­nen Jahren inter­na­tio­nal neue Stand­or­te aufge­baut. Das Unter­neh­men folgte seinen Stamm­kun­den in neue Märkte, um sie auch dort beglei­ten und gemein­sam mit ihnen wachsen zu können. Diese Strate­gie schafft neue Arbeits­plät­ze in allen Geschäfts­be­rei­chen und sichert die Unter­neh­mens­stand­or­te in Oberös­ter­reich ab. Zudem festigt die STIWA Group ihren Ruf als Komplett­an­bie­ter für Automa­ti­ons­lö­sun­gen, der seine Kunden von der ersten Produkt­idee bis zur Anlagen­op­ti­mie­rung beglei­tet – und das weltweit. Aktuell betreibt das Famili­en­un­ter­neh­men neun Stand­or­te in vier Ländern.

  • Im Jahr 2013 gegrün­det, wurde im März 2018 das zweite STIWA-Werk in Nantong (China) eröff­net. Der Stand­ort in China ist für das Wachs­tum der STIWA Group von hoher Bedeu­tung: Asien ist neben Europa der wichtigs­te Wachs­tums­markt für das Unter­neh­men. Im Geschäfts­jahr 2018/2019 soll die Mitar­bei­ter­zahl von derzeit 74 auf mehr als 100 Mitar­bei­ter ausge­baut werden. Ab Septem­ber 2018 wird mit einer Lehrlings­aus­bil­dung nach öster­rei­chi­schem Vorbild gestar­tet. Sechs Lehrlin­ge werden im ersten Lehrjahr aufge­nom­men. Zusätz­lich zum Anlagen­bau wird derzeit die zerspa­nen­de Ferti­gung aufge­baut.
  • Die im Mai 2016 in North Caroli­na (USA) eröff­ne­te Service- und Support-Nieder­las­sung wird im neuen Geschäfts­jahr vergrö­ßert und zu einem vollwer­ti­gen Stand­ort ausge­baut. Um auch Anlagen­pro­jek­te umset­zen zu können, wird eine Monta­ge­hal­le angemie­tet sowie in den Ausbau und die Quali­fi­zie­rung der Mitar­bei­ter inves­tiert.
  • Erfolg­reich angekom­men ist die STIWA Group in Deutsch­land: Eine Nieder­las­sung wurde in Wilns­dorf (Nordrhein-Westfa­len) Anfang Juli 2017 eröff­net. Ein erstes Automa­ti­ons­pro­jekt mit einem inter­na­tio­nal bekann­ten Schreib­ge­rä­te­pro­du­zen­ten konnte bereits erfolg­reich umgesetzt werden. In den nächs­ten Jahren plant die STIWA Deutsch­land GmbH die sukzes­si­ve Erwei­te­rung der Kapazi­tä­ten und den Ausbau des Stand­orts.
Die STIWA Group mit Sitz in Attnang-Puchheim bietet für ihre weltweit tätigen Kunden ganzheitliche Automationslösungen und Dienstleistungen – vom Engineering über Softwareentwicklung bis zur Anlagenoptimierung. Darüber hinaus ist STIWA selbst in der Zulieferproduktion sowie Gebäude- und Laborautomation tätig. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.800 Mitarbeiter an neun Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 255 Millionen Euro.

 

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