Automation Manufacturing Software

Diplomarbeiten &
Ferialpraktika


Wertvolle Berufspraxis sammeln

Spannende Projekte
am neuesten Stand von Forschung und Technik

 

Mit unserer langjährigen Erfahrung in Automation, Manufacturing und Software sind wir Vorreiter und Gestalter der Produktion der Zukunft. Wir suchen aktiv die Zusammenarbeit mit Bildung und Forschung, um dabei noch besser zu werden und immer am neuesten Stand von Forschung und Technik zu bleiben. Sei ein Teil davon! Wir suchen immer wieder engagierte SchülerInnen und StudentInnen, die mit uns an der High-Tech-Produktion der Zukunft arbeiten wollen.

Unser Angebot

DIPLOM-, BACHELOR- ODER MASTERARBEITEN FÜR UNIVERSITÄTEN UND FACHHOCHSCHULEN

  • Gemeinsame Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Masterarbeit, Dissertation
  • Bewerbung für ausgeschriebenes Thema oder eigener Vorschlag
  • Voraussetzung: Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf / Maturazeugnis / evtl. Bachelorzeugnis sowie Inskriptionsbestätigung des laufenden Semesters
  • Abschluss der Rahmenbedingungen auf vertraglicher Basis inkl. Geheimhaltungsvereinbarung

DIPLOM- / ABSCHLUSSARBEITEN FÜR HÖHERE TECHNISCHE LEHRANSTALTEN

  • Gemeinsame Diplomarbeit (Abschlussprojekt)
  • Bewerbung für ausgeschriebenes Thema
  • Voraussetzung: Bewerbung mit Lebenslauf / Abschlusszeugnis 3. Klasse (bis 15.12. des VJ) / Bestätigung Schulleitung über Projektinhalte im Lehrplan
  • Start im Regelfall im Verlauf des 1. HJ der 5. Klasse / Zusammenarbeit über Volontariatsvertrags (mit Abgeltung etwaiger Aufwendungen und inkl. Geheimhaltungsvereinbarung)

FERIALPRAKTIKA

STIWA bietet Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, wertvolle Berufserfahrungen im Rahmen von Ferialpraktika zu erwerben. Ferialpraktika sind an allen österreichischen Standorten in Attnang-Puchheim, Hagenberg und Gampern möglich.

Voraussetzung:

  • HAK, HTL, Gymnasium ab 10. Schulstufe
  • Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf
  • Einsendeschluss: 15. Dezember des laufenden Jahres.
  • Zuordnung im Jänner des Folgejahres

 

Jetzt bewerben

Offene Themen für
Universitäten & Fachhochschulen

Ausgangssituation


Als Innovationsabteilung der STIWA Advanced Products sind wir für die erste Phase der Produktentwicklung verantwortlich, von der Idee bis zum funktionsfähigen Prototypen. Eines der Themen, die im Team bearbeitet werden, ist die Technologie magnetorheologischer Medien, also Medien, deren Viskosität sich mittels magnetischer Feldstärke einstellen lässt. Mit dieser Technologie werden mehrere Produktlösungen aktuell umgesetzt und am Standort produziert. Parallel dazu soll diese Palette durch weitere Produkte in diesem Technologiesegment ergänzt werden.


Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich Mechatronik oder technische Physik
  • Interesse an physikalischen Grundlagen
  • Kenntnisse im Entwurf kleinerer Schaltungen und Programmierung von Mikrocontrollern
  • Interesse am Konzipieren neuer Lösungen

 

Beispiel-Aufgabenstellung

  • Entwurf eines HMI Bedienelements auf Basis magnetorheologischer Medien
  • Konzipierung der mechanischen Komponenten
  • Entwurf einer zur Ansteuerung notwendigen Elektronik und der Software
  • Zusammenbau, Testing und Optimierung der entwickelten Lösung

 

Download Details

Christina Offenzeller
Kontakt Projekte und Arbeiten

Motivation: 

Eine Kernkompetenz der STIWA Group ist das Konzeptionieren und Bauen von Schwingfördergeräten für die Hochleistungsmontage Automation. Mit diesen Fördergeräten werden die Einzelteile für den Montageprozess von Baugruppen bereitgestellt. Das Kernstück jedes Fördergeräts ist die Richtstrecke, die die Förderteile in die richtige Lage bringen soll und am Ende in der erforderlichen Stückzahl bereitstellt. Für jeden dieser zugeführten Einzelteile ist es erforderlich, eine eigene Richtstrecke zu designen. Dieser Prozess geschieht empirisch und ist mit hohem Arbeitsaufwand verbunden. Die Aufgabe dieses Projekts ist die Analyse derartiger Richtstrecken. Jede davon hat eine bestimmte Anzahl von Richtbereichen und Ausscheidebereichen. Es gibt allerdings keinen Standard, wie so eine Strecke auszusehen hat. Das Design ist immer vom jeweiligen Zuführtechniker abhängig, der die Richtstrecke entwirft. Ziel der Arbeit ist eine Systematik, mit der man für einen neuen Produktteil vorhersagen kann, welche Arten von Richtbereichen auf einer Richtstrecke benötigt werden und welche Abmessungen diese Bereiche haben sollen. Hier ist ein kreativer Kopf gefordert, denn in welcher Form diese Systematik aufgestellt wird und auf welchen mathematischen Modellen diese basiert, ist nicht vordefiniert und noch frei wählbar.
 

Aufgaben und Ziele:

  • Analyse bestehender Richtstrecken
  • Charakterisierung der Richtwirkung mit Hilfe der STIWA Fördersimulation
  • Definition standardisierter Bereiche, die immer wieder in solchen Strecken vorkommen
  • Parametrierung dieser Bereiche – welche Parameter sind dafür notwendig? (Länge, Breite, Höhe etc.)
  • Programmierung von Auswerteroutinen (z.B. Matlab oder Octave)
  • Zusammenstellung eines Katalogs standardisierter Bereiche mit dem Ziel, darauf aufbauend eine Richtstrecke für neue Förderteile (zumindest zu einem Teil) erstellen zu können.

 

Dauer: 5-6 Monate

Ort: Gampern

 

Downloads Details

Daniel Six
Kontakt Projekte und Arbeiten

Motivation:

STIWA Österreich fertigt rund 50 Mio. Fräs- und Drehteile von Einzelteil/Kleinserien bis zur Groß- und Massenherstellung. Der Maschinenpark umfasst über 100 CNC Bearbeitungsmaschinen. Diese Anlagen werden mit rund 10.000 unterschiedlichsten Werkzeugen betrieben. Sowohl Werkzeug als auch Versatzdaten müssen beim Rüsten der Werkzeuge an den Anlagen verfügbar sein. Diese Flut an Versatzdaten muss überschaubar, geordnet und prozesssicher an die Maschinen übertragen werden.

 

Aufgaben:

  • Recherchearbeit zu:
    • Welche Technologien sind verfügbar (Balluf, Datamatrix, RFID, Excel, etc.)
    • Vorteile/Nachteile der Technologien, Verfügbarkeit, Kosten/Risiken, Skalierbarkeit, Nutzen, Datensicherheit/Datenqualität
  • Ab welcher Unternehmensgröße/Anzahl der Spindel/Anzahl der Werkzeugeinsätze ist welche Technologie rentabel?

 

Ziel:

  • Bewertung und Vorstellung einer Lösung zum nachträglichen Umrüsten des gesamten Maschinenparks
  • Systemvorschlag bei Neuinstallation eines neuen Fertigungsstandortes, Neubau auf die grüne Wiese
  • Weltweiter Einsatz in der STIWA Group: Geschäftsfeld Manufacturing

 

Download Ausschreibung

Markus Heftberger
Kontakt Projekte und Arbeiten

Motivation: STIWA will für ihre Kunden Self-Service DataScience anbieten. Damit sollen DataScientists in der STIWA-Softwarelandschaft performant und flexibel auf Standarddaten als auch anwendungsfallspezifische Daten zugreifen können. Dies ist essentiell, um im ersten Schritt die Daten verstehen zu können und in weiteren Schritten, um Modelle auf diesen Daten bauen zu können. Damit sich DataScientisten nicht für jeden Anwendungsfall um die Datenbeschaffung, die Datenspeicherung und den Datenzugriff kümmern müssen soll im Rahmen der Diplomarbeit eine Standardinfrastruktur geschaffen werden. Mit dieser STIWA Infrastruktur im Hintergrund können sich DataScientisten auf die fachliche Entwicklung der Modelle konzentrieren.

 

Aufgabe: Es wird ein Mechanismus benötigt, mit dem der DataScientist On-Demand DataMarts definieren kann, die automatisch von der Infrastruktur befüllt werden. Durch den On-Demand DataMart hat der DataScientist die Möglichkeit, die Daten nach seinen Wünschen abzulegen und performant und flexibel abrufbar zu haben. Hierbei stehen mehrere mögliche Technologien im Raum, die unter anderem im Rahmen der Arbeit betrachtet werden sollen:

 

  • Klassische relationale Datenbanken
  • Apache Spark
  • KSQLDB


Ziel: Ziel der Arbeit ist es, die Grundlagen für eine DataScience-Infrastruktur bei STIWA zu schaffen. Beginnend von der Konzeptausarbeitung über die Technologieevaluierungen bis hin zu praxisrelevanten Prototypen in Zusammenarbeit mit der DataScience-Abteilung von STIWA.

 

Download Ausschreibung

 

 

Werner Fragner
Kontakt Projekte und Arbeiten

Ausgangssituation: 

Innerhalb der STIWA Automation beschäftigt sich der Bereich Verfahren und Technologie unter anderem mit der schweißtechnischen Entwicklung von Kundenprodukten und deren Herstellung als Prototypen. In der Umsetzung als Produktionsprozess innerhalb einer Hochleistungsanlage verursachen die entstehenden Schweißspritzer meist weitere Kosten und Aufwände (z.B. Verschleiß bzw. Reinigung der umliegenden Bauteile). Ziel dieses Projekts ist es, in Zukunft anhand der Schweißaufgabe (Schweißparameter, Material, …) besser abschätzen zu können, welche Probleme hinsichtlich Anhaftung von Schweißspritzern zu erwarten sind. Dazu sind Schweiß- und Reinigungsversuche notwendig. Eine Betrachtung und Erarbeitung der theoretischen Zusammenhänge bildet die Basis für etwaige weiterführende Tätigkeiten.

 

Aufgaben:

  • Bestimmung der Einflussfaktoren, die das Anhaften der Schweißspritzer beeinflussen (z.B. Größe, Wärmeleitung Bauteil, ….) in Theorie und Praxis
  • Erstellen eines Versuchsplans
  • Dokumentation der Vorgehensweise

 

Anforderungen:

  • Grundlagen Maschinenbau
  • Grundlagen Schweißtechnik
  • Interesse an komplexen Aufgabenstellungen
  • Eventuell Basiskenntnisse in der numerischen Simulation

 

Download Details

Markus Forstinger
Kontakt Projekte und Arbeiten

Ausgangssituation:

Innerhalb der STIWA Automation beschäftigt sich der Bereich Verfahren und Technologie unter anderem mit der Entwicklung von Kundenprodukten. Darunter fallen auch Blechbaugruppen, die mittels Laserstrahlschweißverfahren gefügt werden. Einflussgrößen wie Nahtform, Stoßart, Anbindungsquerschnitt, Energieeintrag und Schweißreihenfolge bestimmen maßgeblich die Größe des Schweißverzuges.
Ziel dieses Projektes ist, ein Simulationsmodell aufzubauen, mit dem man in der Lage ist, den Schweißverzug von definierten Schweißprobestücken nachzubilden. Die so ermittelten Parameter sollen für den Aufbau eines Simulationsmodells einer komplexeren laserstrahlgeschweißten Baugruppe dienen, mit dem der Verzug und der Eigenspannungszustand bestimmt werden kann.

 

Aufgaben:

  • Versuchsplanung und -durchführung für die Anfertigung geeigneter Schweißproben
  • Aufbau eines FEM-Simulationsmodells der Schweißproben sowie einer komplexeren Schweißbaugruppe in ANSYS-Workbench
  • Identifikation der verzugsbeeinflussenden Parameter und Validierung des Modells durch Gegenüberstellung von Versuchs- und Berechnungsergebnissen
  • Aufzeigen von Optimierungsmaßnahmen
  • Dokumentation der Vorgehensweise

 

Anforderungen:

  • Erfahrung mit Simulation im Bereich der Finite-Elemente-Methode
  • Grundkenntnisse in Werkstofftechnik (insb. Gefügekinetik von Stahl)
  • Interesse an der Laserstrahlschweißtechnologie

 

Download Details

Markus Forstinger
Kontakt Projekte und Arbeiten

Motivation
STIWA setzt in ihren Anlagen auch selbst entwickelte Standardkomponenten wie bspw. Greifer, Achsen, usw. ein. Die Entwicklung dieser Standardkomponenten erfolgt in einer eigenen Abteilung, einem definierten Prozess folgend. Da die kontinuierliche Verbesserung ein Teil der STIWA DNA ist, soll für diesen Bereich die sogenannte agile Produktentwicklung in Betracht gezogen werden. Diese hat sich im Bereich  der Softwareentwicklung bereits erfolgreich etabliert und könnte auch in der Produktentwicklung Fuß fassen.

 

Ziel
» Kommunikation der Vorteile eines agilen Entwicklungsprozesses.
» Kommunikation und Umsetzung aller notwendigen Voraussetzungen.

 

Aufgaben
» Analyse des aktuellen Entwicklungsprozesses
» Ausarbeitung und Darstellung eines, für die Systementwicklung optimierten, agilen Entwicklungsprozesses
» Darstellung von notwendigen Änderungen sowie der Vor- und Nachteile des agilen Entwicklungsprozesses
» Übernahme der Vorteile in den vorhandenen Prozess
» Ggf. Begleitung des ersten agilen Projekts

 

Download Details

 

Bernhard Lechner
Kontakt Projekte und Arbeiten

Motivation

Ultra-wideband (UWB) technology is one of the most promising techniques for indoor localization offering high accuracy, low power consumption, and resilience against interference. However, there is a lack of research on how it can be integrated into challenging industrial environments. 
In this thesis, UWB localization shall be used to locate and identify workpiece carriers within a transport system. A localization system based on custom sensor nodes shall be adapted in terms of firmware (e.g. communication protocol) and set up at a partner’s facility. Mounting positions for both static nodes on the transport system and moving nodes on the workpiece carrier have to be defined in order to minimize non-line-of-sight conditions.
The localization performance shall be assessed with a focus on the correct detection of the workpiece carrier order. At discrete positions, the transport system is capable of providing location information, which can be used as reference. The main goal is to evaluate the localization accuracy that can be expected from an UWB system in harsh environments.

 

Tasks

  • Literature research suitable commercial UWB systems
  • Adapt and set up a localization system at the company partner’s facility
  • Acquire measurements on a real transport system
  • Refine localization algorithm e.g. by assessing additional sensory
  • Evaluate the system in terms of localization accuracy

 

Contact and supervision

Univ.-Prof. Dr. Andreas Springer (MT 0351, andreas.springer@jku.at)
DI Philipp Peterseil (MT 0347, philipp.peterseil@jku.at)

 

Download Details

Motivation

STIWA Österreich fertigt rund 50 Mio. Fräs- und Drehteile von Einzelteil/Kleinserien bis zur Groß- und Massenherstellung. Zur Qualitätsabsicherung und Dokumentation werden u.a. auch optische Prüftechnologien verwendet. Bei diesen optischen Verfahren wird mittels Streifenlichtprojektion die Oberfläche der Bauteile gescannt. Durch die Reflektionen der Projektion wird ein Volumenmodel generiert, das mit dem 3D-Model abgeglichen werden kann. Daher ist es notwendig, Bauteile immer mit gleichen Oberflächenbeschaffenheiten zu vermessen. Entsprechend ist dadurch eine Oberflächenvorbehandlung notwendig. Dieses Vorbehandeln wird aktuell per Hand durchgeführt. Ziel sollte ein automatisierter, gleichbleibender Vorbehandlungsprozess sein.

Aufgaben

  • Notwendige Bauteilreinigungskonzepte für KSM, Öl, Späne, usw. zu bewerten
  • Konzipieren einer automatisierten Flächenpräparation für die optische Geometrievermessung
  • Erstellen eines Automationskonzeptes für automatische Teilebeladung und Weitertransport inkl. Positionierung in der Vermessungsanlage
  • Bauteilkennzeichnung und Datenverarbeitung sicherstellen
  • Recherche und Sicherstellung der Sicherheitsrelevanten Vorgaben/Normen/Gesetze
  • Konzepterstellung für unterschiedliche Bauteile mit Losgröße 1

Ziele

  • Konzept eines automatisierten, bauteilunabhängigen Oberflächenvorbereitungsprozesses
  • Automatisierte Weitergabe der Bauteile an die Vermessungsanlage

 

Download Details

Markus Heftberger
KONTAKT PROJEKTE UND ARBEITEN

Motivation

Innerhalb der STIWA Automation beschäftigt sich der Bereich Verfahren und Technologie mit der Entwicklung von Prozessen für den späteren Betrieb in hochperformanten Montageanlagen. Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien werden die geforderten Taktzeiten für die Montagesysteme immer niedriger. Ein zeitkritischer Schritt bei der Herstellung von prismatischen Zellen ist das Stapeln. Dabei werden die einzelnen Lagen mit Vakuumgreifern von Handlingsystemen gegriffen und positioniert. Kommerzielle Vakuumgreifer benötigen bis zu 100 ms zum sicheren Greifen der Lagen, wodurch sich die Produktionszeit signifikant erhöht. Generell kann dieser Prozess durch ein stärkeres Vakuum beschleunigt werden, jedoch kann durch eine zu hohe Haltekraft die Lage beschädigt werden. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Greifers, welcher die Lagen sicher und schnell greifen kann. Dies soll in einem Versuchsaufbau gezeigt werden.

Aufgaben:

  • Auswahl des pneumatischen Greiferprinzips
  • Konstruktion und Auslegung des Greifers
  • Prototypenaufbau und Validierung
  • Dokumentation der Vorgehensweise

Anforderungen:

  • Kenntnisse in Maschinenbau und Strömungsmechanik
  • Grundlagen Konstruktion und Simulation 
  • Grundlagen Elektrotechnik

Download Details

Johannes Schlarp
KONTAKT PROJEKTE UND ARBEITEN

Offene Themen für
höhere technische Lehranstalten (HTL)

Motivation

Die STIWA-Gebäudeautomation regelt die gesamte Verteilung der in einem Gebäude und bei der Produktion benötigten Wärme- und Kälteenergie. So nutzt man z. B. die Abwärme von Produktionsanlagen für die Heizung von anderen Gebäudeteilen. Um die Abwärme der Maschinen aber für die Gebäudeheizung nutzen zu können, muss die Temperatur des Kühlwassers erhöht werden. Das geschieht mit der Hilfe von mehreren großen, industriellen Wärmepumpen, jeweils mit über 100 kW Leistung. Unsere Energiezentralen stellen laufend die benötigten Wärmemengen sowie die Kältemengen bedarfsabhängig bereit. Es kommt dabei immer wieder vor, dass Wärmepumpen nur kurz eingeschaltet werden.

 

Problemstellung

  • Wärmepumpen haben eine Mindestlaufzeit, wenn sie eingeschaltet werden. Während dieser Zeit muss dann die bereitgestellte Leistung verwendet werden, auch wenn sie eigentlích nicht mehr benötigt wird.
  • Einzelne Wärmepumpen werden aufgrund scharfer Grenzwerte eingeschaltet. Kurze Temperaturschwankungen können daher zu einer Anforderung zusätzlicher Wärmepumpen führen.
  • In weiterer Folge werden dann Wärmepumpen öfter eingeschaltet, als es eigentlich nötig ist. Häufige Starts verkürzen die Lebensdauer der Wärmepumpen.

 

Aufgaben & Ziele

  • Ziel ist es, einen Fuzzy-Controller zu entwickeln, der die Kaskadenregelung von mehreren Wärmepumpen ermöglicht.
  • Die Auslegung des Fuzzy-Controllers ist so zu dokumentieren, dass die Regelung programmiert werden kann.
  • Die Funktion des Fuzzy-Controllers soll in Excel simuliert werden.

 

Download Details

Johann Brandmayr
Kontakt Projekte & Arbeiten

Motivation

Unsere Produktion mit Hochleistungs-, Montage-, Laserschweiß-, Stanzanlagen, etc. erfolgt nur in Ausnahmefällen mittels flexibler Manpower-Belegung. Um zielführend produzieren zu können muss die  vollständige Produktionsmannschaft je Anlage (Anzahl, Qualifikation) vorhanden sein. Das Spannungsfeld zwischen der Einhaltung von Produktionsplan / -vorgaben und dynamischen Änderungen  (Verfügbarkeitsverluste) muss mittels Schichtplan kompensiert werden. Im Alltag stellt dies eine hohe tgl. Kapazitätsbindung von Mitarbeitern mit Planungsaufgaben dar. Die vorhandene Schichtplanungssoftware wurde  vor einigen Jahren selbst programmiert und beinhaltet / berücksichtigt einen Großteil der relevanten Rahmenbedingungen. 
 

Auszug aus Rahmenbedingungen

  • Anlagen mit unterschiedlicher Rollenverteilung und unterschiedlichen Produkten (unterschiedliche Mitarbeiteranzahl und Qualifikation)
  • Verschiedene Schichtmodelle
  • Betreiben der Anlagen nur in Vollbesetzung möglich
  • Einige Anlagen mit Mehrmaschinenbedienung
  • Schnittstelle zum ERP System
  • Abbildung von Mitarbeitern die in Ausbildung stehen und noch nicht alleine produzieren dürfen
  • Schichtplan (Mitarbeiter view) soll eine Kommunikationsoberfläche bieten
  • Feinplanungshorizont ca. 4-6 Wochen
  • Abbildung der Skillmatrix
     

Projektziel

  • Vergleich und Auswahl möglicher Schichtplanungssoftware
  • Testen dieser SW unter Berücksichtigung aller relevanter Rahmenbedingungen
  • Aufbereitung / Darstellung des Nutzen- und Einsparungspotentials der ausgewählten SW im Vergleich zur bisher eingesetzten SW (ua Amortisation)


Download Details

Mag. Constanze Wagner
Human Resources
Daniela Kaml
Human Resources

Quick Contact