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Zentraler Player inmitten der Energietransformation

Aktiv an der Energietransformation mitzuarbeiten eröffnet viele Chancen für STIWA. Im Wettbewerb der besten Maßnahmen für eine Veränderung des Energie- und Verkehrssektors hin zu mehr Klimaneutralität ist unser Know-how für komplexe Produktionsprozesse stark nachgefragt.

Zentraler Player inmitten der Energietransformation


Aktiv an der Energietransformation mitzuarbeiten eröffnet viele Chancen für STIWA. Im Wettbewerb der besten Maßnahmen für eine Veränderung des Energie- und Verkehrssektors hin zu mehr Klimaneutralität ist unser Know-how für komplexe Produktionsprozesse stark nachgefragt. Michael Fuchshuber, Geschäftsführer STIWA Automation, gibt im Interview einen Einblick in aktuelle Projekte.

 

Michael, die E-Mobilität wird als zentrales Beispiel für die Energietransfomation gesehen. Alleine in Europa ist der Bau von über 50 Batteriefabriken geplant. Wo kann sich STIWA hier positionieren?
Ja, in Europa und Nordamerika ist aktuell viel in Bewegung und es sprechen viele Faktoren dafür, uns stärker zu engagieren. Der Trend zur E-Mobilität lässt Batterien zum knappen Gut werden. Die Lieferkettenprobleme im Zuge der aktuellen Krisen haben zudem die Abhängigkeiten in der Teileversorgung schmerzlich deutlich gemacht. Nicht zuletzt bietet eine Batteriefertigung vor Ort auch die Möglichkeit, gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben. Die verstärkte Lokalisierung der Batterieproduktion in Europa und Nordamerika ist daher eingeläutet und STIWA kann dabei sowohl im Anlagenbau als auch im Bereich „Advanced Products“ wesentlich zur Steigerung der Effizienz in der Produktion beitragen. So konnten wir aktuell einen wichtigen Auftrag in der Komponentenfertigung für prismatische Batteriezellen an Land ziehen. Unser Fokus bleibt dabei global: Dank unserer Local for Local Strategie sind wir sowohl in Europa als auch in den USA Ansprechpartner für die E-Mobilität.

Abseits der Batterien: Wo liegen weitere Potentiale für STIWA?
Neue Antriebe und E-Mobility-Konzepte bieten auch abseits der Batterien spannende, neue Potentiale für STIWA. Wir konnten den Boom bisher sehr gut nutzen und sind mittlerweile in der gesamten Breite der E-Mobilität eingebunden: neben der Batterie auch bei Pulswechselrichtern und E-Motoren. Diese neuen Großprojekte kompensieren Rückgänge in anderen Bereichen und führen zu einer kompletten Neuordnung unseres Auftragsmixes. Die veränderte Auftragslage mit der Entwicklung der Projektstrukturen in Richtung großvolumiger Produkte macht zudem einen weiteren Ausbau notwendig. Wir investieren insgesamt 4,7 Mio. Euro in den Bau zusätzlicher Montagefläche an unserem Headquarter in Attnang-Puchheim.

Welche Faktoren sind ausschlaggebend, um als Anlagenbauer bei diesen Zukunftsthemen vorne mit dabei zu sein?
Sämtliche Themen im Bereich der Energietransformation sind sehr sensibel - dahinter steckt viel Innovation und technologischer Fortschritt. Dafür braucht es einen diskreten Partner in der Fertigung mit viel Erfahrung, hoher Professionalität und Verlässlichkeit. Das beweisen wir schon seit mehr als 50 Jahren. Ein wichtiger Faktor ist, dass wir schon in der Produktentwicklung als wesentlicher Sparring-Partner agieren und die Kosten- und Effizienzvorteile daraus unmittelbar in der Automation umsetzen können.

Energietransformation abseits der E-Mobilität – wo steckt noch STIWA-Know-how?
Klimaneutralität spielt auch in der Energieversorgung eine immer größere Rolle. Wir sind dabei zentraler Partner für die erste Phase der Industrialisierung von Komponenten für stationäre Brennstoffzellensysteme. Wir wollen und werden auch dabei sein, wenn diese Technologie in mobilen Lösungen Anwendung findet.

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