Nicht auf den Mund gefallen

Nicht auf den Mund gefallen

14. September 2016

Vom 31.08. bis 01.09.2016 waren die Lehrlin­ge aus dem zweiten  Lehrjahr auf Fachex­kur­si­on in Kirch­schlag. Der Seminar­aus­flug war rund um das Thema „Kommu­ni­ka­ti­on“ gestaltet.

Erstmals bestand das Programm der Lehrlings­ex­kur­si­on nicht rein aus Firmen­be­su­chen. Heuer waren die Lehrlin­ge auf Seminar. Damit der Spaß im Vorder­grund stand, wurden die Workshops durch  diver­se Spiele, Drachen­boot­fah­ren und den Besuch im Hochseil­gar­ten aufge­lo­ckert. Die insge­samt 28 Lehrlin­ge waren mit Ausbil­der Alois Brand­mair und Franz Kreuzer im Gasthof Maurer­wirt in Kirch­schlag unter­ge­bracht und fühlten sich dort rundum bestens versorgt.

Reden, reden, reden, …

Da Kommu­ni­ka­ti­on einen wesent­li­chen Teil unseres tägli­chen Lebens in Anspruch nimmt, wurden die zwei Tage rund um dieses wichti­ge Thema ausge­legt. „Nicht nur privat, auch am Arbeits­platz ist eine gute Kommu­ni­ka­ti­on essen­ti­ell, denn Prozes­se können durch genaue Anwei­sun­gen verein­facht und beschleu­nigt werden. Umso wichti­ger ist es, Missver­ständ­nis­se schnell zu erken­nen oder zu vermei­den“, sagt Ausbil­der Franz Kreuzer.
Das Seminar „Kommu­ni­ka­ti­on-Basics“ wurde von der Firma Wiesau­er und Harrin­ger zusam­men­ge­stellt und nach Abspra­che mit den Ausbil­dern auf die Bedürf­nis­se von STIWA zugeschnit­ten. Die einzel­nen Workshops wurden von drei exter­nen Trainern abgehal­ten. Der erste Tag starte­te mit einer Übung, um das Gegen­über besser zu verste­hen, sei es mit seiner Mimik, Gestik oder seinen Lauten. Beim Brain­stor­ming wurde aufge­schrie­ben, wie Gespro­che­nes gemeint sein kann. Eine wichti­ge Erfah­rung war das „Kommu­ni­ka­ti­ons­cha­os“. Dabei wurde die Gruppe geteilt und jeder musste seinem Partner, der auf der anderen Seite des Raumes stand, einen Satz zurufen. Wer als erster den Satz richtig aufschrei­ben konnte gewann das Spiel. Es war aller­dings unmög­lich etwas zu verste­hen, wenn 30 Leute herum­schrei­en. Richti­ge Kommu­ni­ka­ti­on zwischen den Teams und zwischen den Partnern war hier gefragt. Dank des schönen Wetters konnte eine Übung nach draußen verlegt werden. Die Lehrlin­ge mussten eine Brücke aus Holzstä­ben ohne Klebe­band, Schuh­bän­der oder sonsti­ge Hilfs­mit­tel zusam­men­bau­en. Rein durch die Spannung konnte die Brücke halten. Auch hier mussten die Lehrlin­ge richtig mitein­an­der umgehen, um Anwei­sun­gen zu geben und zu verstehen.
Abschluss fand der erste Tag beim Drachen­boot­ren­nen auf der Donau in Ottens­heim. In zwei Teams – aufge­teilt in Raucher und Nicht­rau­cher, eine Idee der Lehrlin­ge – durften sie sich bei einer zwei Kilome­ter langen Trainings­fahrt aufwär­men. Ein paar Lehrlin­ge wurden dabei sehr nass, da das Zusam­men­spiel beim Rudern nicht auf Anhieb funktio­nier­te. Da die Strecke aller­dings doch einiges an Kondi­ti­on abver­lang­te, gewann das Team der Nicht­rau­cher. Im Anschluss gab es für alle ein Wikin­ger­es­sen mit reich­lich Fleisch, Knödel, Kraut und allem, was dazugehört.

Höhenrausch

Den Vormit­tag am zweiten Tag verbrach­ten die Lehrlin­ge im Hochseil­gar­ten. Er war defini­tiv das Highlight der zwei Tage und brach­te viele an ihre Grenzen. Obwohl anfangs einige zöger­ten, absol­vier­ten alle den Parcour. Durch die gegen­sei­ti­ge Motiva­ti­on trauten sich sogar Lehrlin­ge mit Höhen­angst, manche wagten sich sogar zweimal hinauf. Ehe zwei erleb­nis- und lehrrei­che Tage endeten, warte­te auf die Lehrlin­ge noch eine Führung durch die voest­al­pi­ne Stahl­welt in Linz, wo sie einen Blick hinter die Kulis­sen der Stahl­er­zeu­gung werfen konnten.

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