Von NIO zu IO: STIWA optimiert die Nacharbeit

Von NIO zu IO: STIWA optimiert die Nacharbeit

08. September 2021

Durch das geziel­te Zurver­fü­gung­stel­len von Daten können Prozes­se langfris­tig stabil gehal­ten werden. Ausrei­ßer können so früh erkannt und abgefe­dert werden. Kommt es dennoch zu Fehlern im Produk­ti­ons­pro­zess, ermög­licht STIWA schon seit vielen Jahren die Integra­ti­on von Nachar­beits­plät­zen im STIWA-Leitstand. Mit AMS Analy­sis-CI Rework stehen dazu ab sofort umfas­sen­de Analy­se­mög­lich­kei­ten live an der HMI zur Verfügung. 


Nachar­beit ist eine Maßnah­me um nicht konfor­me Produk­te (NIO) mittels nachträg­li­cher Bearbei­tung wieder konform (IO) für die Belie­fe­rung zum Kunden zu machen. Grund­sätz­lich ist die Vermei­dung der Nachar­beit das obers­te Ziel in der Produk­ti­on. Das wird aber immer schwie­ri­ger, erklärt Alexan­der Meisin­ger, Verkauf Manufac­tu­ring Software bei STIWA Group: „Techno­lo­gie­füh­rer produ­zie­ren an der Grenze des technisch Machba­ren. Entspre­chend komple­xer werden dahin­ter­lie­gen­de Prozes­se und Abhän­gig­kei­ten. Die steigen­den Kunden-Anfor­de­run­gen an Präzi­si­on und Genau­ig­keit erhöhen die Gefahr fehler­haf­ter Teile im Prozess. Um Ausschuss zu vermei­den bzw. NIO-Teile und ‑Kompo­nen­ten zu retten, gewinnt die profes­sio­nel­le, daten­ba­sier­te Nachar­beit zusätz­lich zur struk­tu­rier­ten Prozess­ana­ly­se daher immer mehr an Bedeutung.“

 

STIWA optimiert die Nacharbeit

Bei STIWA lässt sich der Nachar­beits­platz einfach in den STIWA Anlagen­leit­stand AMS ZPoint-CI integrie­ren. Die Konfi­gu­ra­ti­on von Nachar­beits­zie­len, Nachar­beits­ak­tio­nen oder Sonder­fahr­ten ist dadurch um ein vielfa­ches einfa­cher. Fehler­grün­de, Messwer­te, Chargen-Infor­ma­tio­nen, Prozess-Kurven usw. werden automa­tisch angezeigt und ermög­li­chen damit schnel­le Entschei­dun­gen in der Auswahl der Nachar­beits­ak­ti­on. Mit der Nachar­beits­ana­ly­se werden diese Aufzeich­nun­gen direkt auf der HMI mit Daten aus Analy­sis-CI verknüpft. Damit kann etwa die Frage beant­wor­tet werden, welche Nachar­beits­ak­tio­nen bei welchen Fehlern zum Erfolg geführt haben oder welche Kompo­nen­ten am häufigs­ten eine Nachar­beit notwen­dig machen. Ein weite­res Analy­se­s­ze­na­rio sind Verän­de­run­gen nach Doppel­prü­fun­gen. Sie geben etwa Aufschluss über die Zuver­läs­sig­keit der Prüfstationen.

 

Nachhal­ti­ge Kostenreduktion 

AMS Analy­sis-CI Rework erhöht langfris­tig und nachhal­tig die Quali­tät der Nachar­beit. Die Einspa­rung lassen sich auch gut bezif­fern, so Alexan­der Meisin­ger: „Bei einer Anlage mit 1 Mio. produ­zier­ten Teilen und einem Anlagen­um­satz von rund 100 Mio. Euro pro Jahr bedeu­tet eine Reduk­ti­on des Ausschus­ses inklu­si­ve Nachar­beit von 5 auf 2 % eine Erspar­nis bereits im ersten Jahr von rund 4,5 % des Anlagen­um­sat­zes – unter Berück­sich­ti­gung aller Produktionskosten.“

 

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