In diesem mehrteiligen Anlagenverbund von STIWA werden Venenverweilkanülen montiert, überprüft und verpackt. Dieses Medizinprodukt wird in der langfristigen medikamentösen Behandlung und zur Blutabnahme eingesetzt.
Die einzelnen Komponenten werden mithilfe von 9 Zuführungen eingebracht. Die Bereitstellung der Nadel, des dünnen Kunststoffschlauches und des Gummiteils findet mit besonderer Sorgfalt statt. Das Griffstück und die Nadel werden mittels Kleber miteinander verbunden und mit einer UV-Lampe ausgehärtet. Zwei Baugruppen werden zusammengefügt und weitere Teile angebracht, bevor das fertige Produkt zur Verpackungsanlage transportiert wird.
VOLLAUTOMATISCHE PROZESSE AUF KLEINER FLÄCHE
Sämtliche Abläufe wie zum Beispiel die Montage der Kanülen-Baugruppe in die Kapillar-Baugruppe und das Fügen des Blutfänger-Stopfens und der Schutzkappe werden vollautomatisch auf nur 160 m² ausgeführt.
INTEGRIERTER EXPLOSIONSSCHUTZ MIT ABSAUGUNG
Beim Fügeprozess des Schlauchventils wird Alkohol als Gleitmittel verwendet, weshalb als Explosionsschutz eine Absaugung und Gassensoren als Schutzmaßnahmen eingeplant wurden.
ZAHLREICHE PRÜFPROZESSE FÜR DIE PRODUKTSICHERHEIT
Die Dichtheit des Kunststoffschlauch-Gehäuses wird getestet, ebenso die Auszugskraft der Kanüle. Zusätzlich wird die Kanüle mit Kameras überprüft, um den Durchmesser, die Höhenposition der Schliffkante zum Kanülen-Ansatz und die Winkelstellung präzise zu erfassen
DIE FAKTEN
| Leistung | > 50 Millionen Teile/Jahr |
| Produktvarianten | 2 Typen |
| Fläche | 160 m2 |
| Aufstellungsort | Europa |
| Besondere Anforderungen | Reinraumproduktion Klasse D |
| Automationsgrad | Vollautomatisiert |