In diesem Anlagenverbund von STIWA werden Leistungsmodule für Elektroautos gefertigt. Durch Kleben, Laserschweißen und eine mehrstufige Montage werden die Komponenten in einem automatisierten Produktionsablauf zusammengebaut.
Nach der Einbringung in die Anlage werden Gehäuse und Power-Hybrid mit einem 2K-Kleber fixiert und durch UV-Aktivierung ausgehärtet. Elektrische Kontakte werden durch Laserschweißen miteinander verbunden. Auf die Platine wird eine Masse aufgebracht und danach ein Druckstück in den Weichverguss gesetzt. Die Baugruppe wird im Ofen ausgehärtet bevor sie mit Schrauben, Tellerfedern und Einpressbuchsen auf einen Kühlkörper montiert wird. Das fertige Produkt wird abschließend in Trays ausgegeben.
HOCHEFFIZIENTES LASERSCHWEISSEN FÜR E-MOBILITÄT
Diese Prozessstation beinhaltet modernste Laserschweißtechnologie für optimale Ergebnisse bei Kupferkontakten. Ein System mit vier Werkstückträgern ermöglicht versetztes Bearbeiten und rasche Werkstückträgerwechsel, wodurch der Schweißprozess nicht durch Wartezeiten unterbrochen und so die Taktzeit optimiert wird.
AUTOMATISIERTE SCHWEISSMASKEN-TECHNOLOGIE
Die Schweißmaske ist automatisch für schnelle Typenwechsel rüstbar und verfügt über eine Ein- und Ausschleuse-Funktion zur Revision und Reinigung. Integrierte Kontakt-Andrücker mit zyklischer Kraftüberprüfung gewährleisten einen gleichbleibenden Anpressdruck.
LÜCKENLOSE INLINE-PROZESSÜBERWACHUNG
Das System beinhaltet eine Positions- und Leistungsüberwachung für die Schweißoptik. Zusätzlich steuern externe Kraft-Weg-Achsen die integrierten Andrücker der Schweißmaske und ermöglichen eine individuelle Einstellung der Kräfte.
DIE FAKTEN
| Leistung | 2,4 Millionen Teile / Jahr |
| Produktvarianten | 3 Typen |
| Fläche | 640 m2 |
| Aufstellungsort | Europa |
| Besondere Anforderungen | Anlagenverbund |
| Automationsgrad | Vollautomatisiert |
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Markus Forstinger
Sales New Mobility
STIWA Automation