In dieser vollautomatischen Anlage von STIWA werden Kupplungen für Schlauchleitungen montiert. Diese werden in Kühlwassersystemen von Fahrzeugen eingesetzt.
Der Montageprozess beginnt mit der automatisierten Zuführung der Steckteile. Nach einer Prüfung durch Kamerasysteme erfolgt das Ausdrehen, Schmieren und Einsetzen in den Werkstückträger. Parallel dazu werden die Dichtungen ebenfalls automatisch zugeführt, einer Qualitätsprüfung unterzogen, ausgerichtet und anschließend in die vorbereiteten Steckteile eingebaut. Es folgt die Montage von Rastfeder und Abdeckung sowie die Überprüfung der Steckkraft. Nur einwandfreie Kupplungen gelangen zur abschließenden Laserbeschriftung.
HÖCHSTE PRÄZISION BEI DER DICHTRINGMONTAGE
Die Dichtringe müssen beim Montieren sehr klein zusammengefaltet werden und ohne Verdrehung vollständig in die Nut der Steckteile gefügt werden. Insbesondere Formdichtungen mit kleinem Durchmesser erfordern für diesen Prozess ein vielseitiges Werkzeug, um die einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
UMFASSENDE PRÜFPROZESSE FÜR DIE SICHERHEIT
Die Dichtringe müssen vor und nach der Montage auf Beschädigungen und Funktionalität geprüft. Pseudoausschuss durch unterschiedliche Oberflächen und kleinste Partikel auf den Dichtringen wird dadurch effektiv vermieden.
OPTIMIERTE SCHMIERUNG FÜR LANGLEBIGKEIT
In dieser Prozessstation wird eine hauchdünne Emulsion auf die Dichtringnut im Steckteil aufgetragen. Dabei wird sichergestellt, dass weder zu wenig noch zu viel Schmiermittel aufgetragen wird, um eine optimale Dichtwirkung der Schnellkupplung zu gewährleisten.
DIE FAKTEN
| Leistung | 9.500.000 Teile/Jahr |
| Produktvarianten | 6 Typen |
| Fläche | 72 m2 |
| Aufstellungsort | Europa |
| Automationsgrad | Vollautomatisiert |
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Markus Forstinger
Sales New Mobility
STIWA Automation